Mit dem Moscheestreit in Leinfelden-Echterdingen haben sich schon zwei Gerichte beschäftigt. Ob es nun am Bundesgerichtshof weitergeht, steht noch aus. Foto: dpa/David-Wolfgang Ebener

Möglichst rasch einen Ort der Glaubensausübung für die Muslime in Leinfelden-Echterdingen zu schaffen, das sollte nun das Anliegen der Stadt sein, findet der Vorsitzende Richter am Stuttgarter Oberlandesgericht. Wie sieht das die Stadt?

Wenige Tage nach dem Urteil des Berufungsgerichts ist der Streit zwischen der Stadt Leinfelden-Echterdingen und dem Verein für Kultur, Bildung und Integration (VKBI) um den Weiterbau der Moschee auf den Fildern alles andere als beendet. Die Parteien sind mit diesem Urteil in der Sache keinen Schritt weitergekommen, betonte Hans-Joachim Rast, der Vorsitzende Richter am Stuttgarter Oberlandesgericht, bei der Urteilsverkündung. Wenngleich er zum weiteren Vorgehen eine glasklare Meinung hat: „Eigentlich müsste es jetzt das Anliegen der Stadt sein – wenn sie es denn ernst meint – möglichst rasch einen Ort der Glaubensausübung für die Moslems zu schaffen“, hatte er am Dienstagnachmittag im Gerichtssaal gesagt.

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