Besser mit Maske und Abstand als gar keine Kontakte mehr – das Gefühl, noch mit dem aktiven Leben verbunden zu sein, trage wesentlich zur physischen und psychischen Gesundheit bei, sagen Altersforscher. Foto: dpa/Jens Büttner

Viele Hobbys, Reisen und Treffen fallen aus. Und die Enkel sollen sie auch nicht mehr umarmen. Weil sie als schutzbedürftig gelten, werden die so genannten rüstigen Rentner ins gesellschaftliche Abseits gedrängt. Was macht das mit ihnen?

Stuttgart - An diesem Morgen hatte Ingrid Holzer wieder eine Absage im E-Mail-Eingang: Die Adventstreffen in der Schwabenlandhalle werden ausfallen. Das steht schon fest. 1500 ältere Bürger lädt die Stadt Fellbach in normalen Jahren zum Kaffeekränzchen ein. Es wird gesungen und geschwätzt, Zeit miteinander verbracht. Ingrid Holzer, selbst 70 Jahre alt, hilft, die betagten Gäste zu bewirten. „Das ist immer so schön. Das wird mir fehlen“, sagt die Stuttgarterin.

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