Im Hochsommer geht den Hummeln die Nahrung aus; Sonnenblumen könnten Abhilfe schaffen. Foto: dpa/Boris Roessler

Jetzt im Juli entdecken aufmerksame Spaziergänger manchmal viele tote Hummeln am Boden, und zwar seltsamerweise vor allem unter Silberlinden. Das Phänomen war lange ein Rätsel, jetzt ist die Ursache klar.

Stuttgart - Wenn Sarah Adelmann derzeit in ihrer Heimatstadt Freiburg unter einer Lindenallee hindurchgeht, wird sie doch ein wenig traurig: „Im Moment sammle ich jeden Tag eine Handvoll toter Hummeln auf“, sagt die Expertin des Nabu Südbaden. Dieses Phänomen ist schon lange bekannt, durch das alljährlich im Hochsommer viele Hummeln innerhalb kürzester Zeit dahingerafft werden; aber die Forscher taten sich zunächst schwer, eine Erklärung zu finden. Doch auch wenn es zunächst unglaublich klingt: Gerade im Sommer, wenn doch scheinbar alles blüht und gedeiht und Früchte trägt, verhungern die Hummeln schlichtweg.

Das Beste aus Cannstatt und Untertürkheim.

Jetzt weiterlesen mit CZ+


Erleben Sie die unbegrenzte redaktionelle Vielfalt der digitalen Cannstatter Zeitung.

  • Zugriff auf alle CZ+ Artikel
  • Zugriff auf das CZ ePaper mit Vorabendausgabe
  • 14 Tage gratis testen – endet automatisch