Die EU wollte die Landwirtschaft reformieren. Mehr Ökologie war das Stichwort, doch nun fließt das meiste Geld wieder an die großen Betriebe. Foto: dpa/Jens Büttner

Die Europäische Union hat eine Agrarreform beschlossen. Mit ihr verfehlt sie allerdings wieder einmal die eigenen Ziele, kommentiert unser Brüssel-Korrespondent Knut Krohn.

Straßburg - Bei der Reform der Agrarpolitik ist die Europäische Union als Tiger gesprungen und als Bettvorleger gelandet. Ziemlich vollmundig wurde der Umbau und die Entschlackung des milliardenschweren und reichlich verfilzten Subventionsapparates angekündigt, doch am Ende steht allenfalls ein Reförmchen. Die ursprüngliche Idee einer ökologischen Neuorientierung der Landwirtschaft und einer gerechteren Verteilung der Gelder ist lediglich als Ahnung in einigen Teilen des Papiers lebendig geblieben. Die Mutlosen, die Bedenkenträger und vor allem die Lobbyvertreter haben diesem Regelwerk ihren Stempel aufgedrückt.

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