Bioverbände hätten sich von einer Koalition mit Beteiligung der Grünen eine Pestizidabgabe gewünscht. Foto: imago //Jochen Tack

Zur Agrarpolitik bleibt der Koalitionsvertrag der Ampel vielerorts schwammig. Der neue Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) wird von den konventionellen Landwirten kritisch beäugt.

Stuttgart - „Wir sorgen für gesunde Lebensmittel ohne Gift und Tierquälerei“, steht über der Themenseite Agrarwende von Bündnis 90/Die Grünen. Viele konventionell wirtschaftende Landwirte sehen darin eine Zusammenfassung dessen, was sie für grüne Vorurteile gegen Bauern halten: Landwirte setzen zu viel Gift ein und quälen Tiere. Das Verhältnis von Grünen und Landwirten ist kein besonders herzliches – bei der letzten Bundestagswahl haben laut einer Befragung der Forschungsgruppe Wahlen nur fünf Prozent die Grünen gewählt. Insofern dürfte für einen großen Teil der Landwirte ein grüner Landwirtschaftsminister eine unerfreuliche Perspektive sein.

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