Das Stadion von Union Berlin hat noch ein paar Vorzüge von alten Arenen. Die hohen Bäume zum Beispiel. Foto: imago images/Eibner/Uwe Koch

Seit diesem Wochenende rollt der Ball wieder in der Fußball-Bundesliga. Allerdings ohne Fans. Zwei Anhänger wollten sich das Spiel zwischen Union Berlin und dem FC Bayern München trotzdem vor Ort ansehen – und wurden kreativ.

Berlin - Zwei Fußball-Fans in Berlin haben versucht, den Zuschauer-Ausschluss in der Bundesliga wegen der Corona-Pandemie auf besonders kreative Art und Weise zu umgehen. Die Männer kletterten nach Angaben eines Polizeisprechers während der Partie des 1. FC Union Berlin gegen den FC Bayern auf einen Baum neben dem Stadion, um einen Blick auf das Spiel zu erhaschen. Die Polizei bat die beiden Fans herunter, nahm deren Personalien auf und sprach Platzverweise aus. Die Partie fand wie derzeit alle Spiele der Fußball-Bundesliga wegen der Corona-Krise ohne Zuschauer im Stadion statt.

Darüber hinaus blieb es rund um das Spiel im Stadion an der alten Försterei ruhig. Lediglich bei der Ankunft der Mannschaftsbusse versammelten sich rund 50 Fans vor dem Stadion, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Beamten forderten die Menschen zum Verlassen des Geländes auf und lösten die Versammlung schnell auf.

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