Ein verdächtiger Mann im Fall um den Kunstdiebstahl im Grünen Gewölbe wird von Polizisten in das Gebäude des Oberlandesgerichts in Dresden geführt. Foto: dpa/Robert Michael

Nach der Razzia in Berlin, bei der drei mutmaßliche Kunstdiebe verhaftet wurden, sind diese nun dem Haftrichter vorgeführt worden. Sie sollen für einen spektakulären Juwelendiebstahl verantwortlich sein.

Dresden - Im Fall des spektakulären Juwelendiebstahls aus dem Grünen Gewölbe prüft ein Ermittlungsrichter in Dresden, ob die drei festgenommenen Verdächtigen in Untersuchungshaft kommen. Die dringend tatverdächtigen Männer wurden am Dienstag nacheinander dem Richter vorgeführt. „Das dauert an“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Dresden am Mittag.

Die deutschen Staatsbürger wurden am Morgen im Zuge einer großangelegten Razzia in Berlin festgenommen. Sie gehören einer arabischstämmigen Großfamilie an, die auch für andere schwere Straftaten verantwortlich gemacht wird. Dazu gehört der Diebstahl einer 100 Kilogramm schweren Goldmünze 2017 aus dem Berliner Bode-Museum. Nach zwei weiteren tatverdächtigen Clan-Mitgliedern wird öffentlich gefahndet.

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