Arm in Arm: Christel Currle vom Uhlbacher Weingut freut sich, dass der renommierte Künstler Karlheinz Oswald Foto:  

Der bekannte Künstler Karlheinz Oswald stellt einige Kunstwerke im Weingut Christel Currle in Uhlbach aus. Seine Bronzeskulpturen zeigen Tänzerinnen und Grazien.

Uhlbach - Die junge Dame steht aber noch nicht lange hier“, stellte eine Kundin von Christel Currle vergangene Woche erstaunt fest. Die menschengroße Grazie aus Bronze hielt den kritischen Blicken der Weinliebhaberin stand. „Sieht gut aus und passt auch super hierher“, stellte die Kundin fest. Im Verkaufsraum des Weinguts Currle traf sie noch auf zwei weitere, etwas kleinere Skulpturen und Zeichnungen. Alle stammen vom renommierten Künstler Karlheinz Oswald. Etliche seiner Skulpturen hängen in bedeutenden Kirchen, ein Bronze-Porträt von Rupert Mayer beispielsweise in St. Eberhard in Stuttgart. „Meine Grafikerin kam nach Stuttgart, um in Bad Cannstatt eine Ausstellung des befreundeten Künstlers anzuschauen“, erzählt die Uhlbacherin. Currle und ihre Tochter verabredeten sich in der Galerie Widmann mit der Grafikerin. Dort trafen sie auch auf den in Worms geborenen Künstler, der nun in der Schweiz lebt. Er führte die Damen durch die Ausstellungsräume sowie in den Garten. „Unter einem Feigenbaum stand eine Skulptur, die meiner Tochter Anna und mir sofort gefiel“, erinnert sich Currle.

Umso erfreuter war sie, als Oswald nach Ende der Cannstatter Ausstellung in ihrem Weingut vorbeikam, einige Weine verkostete und von der Atmosphäre auf dem Weingut so begeistert war, dass er sich entschloss, einige Kunstwerke vorübergehend im Weingut auszustellen. Zwei seiner Tänzerinnen positionierte er im modernen Verkostungsraum, einige seiner Gemälde verzieren die Wand und Christel Currles Lieblingsskulptur fand im Freien ein Plätzchen: Umgeben von Rosen bildet die menschengroße Bronzeskulptur ein Ensemble mit der stählernen Wendeltreppe im Hintergrund. „Sie wurde nach der Iranerin, die Karlheinz Oswald Modell stand, Soraya benannt“, erzählt Currle. Immer wieder ermöglicht sie Begegnungen mit der Kunst. „Bei einem Glas Wein macht es vielen hier mehr Spaß, ungezwungen Kunstwerke anzuschauen, als in einem Museum“, so Currle.

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