Kino auf Rädern in Freiberg. Weitere Aktionen sind geplant. Foto: Flüwo-Stiftung

Die Flüwo-Stiftung bietet in der Pandemie Kultur, beispielsweise Bewohnern in der Wallensteinstraße. Weitere Angebote sind in Planung.

Freiberg - Die Corona-Pandemie hat für neue Formen der Begegnung und des Erlebens gesorgt. In Freiberg hat sich die Flüwo-Stiftung in den letzten Monaten stark gemacht, um für die Nachbarschaft kulturell etwas zu bieten, in Zeiten, in denen es besser war und ist, zu Hause zu sein, statt unterwegs. Auch jetzt wieder, nachdem die Zahl der Corona-Fälle steigt. So gab es diesen Sommer erstmals in Freiberg ein Hinterhofkino, wie Daniel Link von der Flüwo-Stiftung berichtete. Zunächst stand das Nachbarschaftskino auf wackeligen Beinen. Vor den beiden Hochhäusern wurden in Zusammenarbeit mit der Mobilen Jugendarbeit Freiberg-Mönchfeld und dem Hinterhofkino-Team zwei Leinwände aufgestellt. Problematisch war der Wind. Doch die Partner vom Projekt Move Freiberg, der Internationale Bund und die Flüwo-Stiftung mit der Mobilen Jugendarbeit (MJA) Freiberg-Mönchfeld sowie die drei Macher des Hinterhofkinos schafften es. Die Technik kam auf zwei umgebauten Lastenrädern, mit Video-Beamer und weiterer Technik und den beiden Leinwänden. Der Großteil der Zuschauer schaute sich die Trickfilme und eine kurze Dokumentation über die vier Jahreszeiten im Schwarzwald von den Balkonen aus an. Wochen zuvor hatte es Lesungen und Konzerte in der Wallensteinstraße gegeben. Und das war nicht das Ende: Magdalena Heinrichs kündigt weitere Aktionen an. Weitere Informationen über das Hinterhofkino gibt es im Internet unter der folgenden Adresse www.hinterhofkino.de.

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