Auch eine komplette Auflösung der Eliteeinheit KSK ist noch nicht vom Tisch. Foto: AFP/Patrick Seeger

Warum Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer das Kommando Spezialkräfte in Calw teilweise auflöst – und der Truppe ein Ultimatum stellt.

Berlin - Das Fazit ist verheerend für das Kommando Spezialkräfte (KSK): In der als Eliteeinheit der Bundeswehr geltenden Truppe gebe es Bereiche, die sich „abgeleitet aus einem ungesunden Eliteverständnis einzelner Führungskräfte“ in den vergangenen Jahren verselbstständigt hätten, bilanziert der Staatssekretär im Verteidigungsministerium Peter Tauber (CDU). In Teilen des im baden-württembergischen Calw stationierten KSK hätten sich schlechte Führung, extremistische Tendenzen und ein laxer Umgang mit Material und Munition zu einer Mischung entwickelt, „die in keiner Weise mit den geltenden Vorschriften der Bundeswehr im Einklang stehen“, schreibt Tauber an Bundestagsabgeordnete im Verteidigungsausschuss. Daraus folge, „dass das KSK nicht in seiner jetzigen Verfassung bestehen bleiben kann“.

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