Ein Corona-Patient am Beatmungsgerät Foto: dpa-zentralbild/dp/Bodo Schackow

Die Politik hat die Intensivstationen der Krankenhäuser nicht vor der Überlastung geschützt. Im Sommer wanderten Pflegekräfte ab. Das ist ein bitteres Versäumnis.

Stuttgart - Diese Katastrophe war absehbar, und es hat kein Gesundheitspolitiker aus Bund und Land vermocht, sie zu verhindern. Mitgenommen von der hohen Belastung durch die Coronakrise haben im Sommer auf fast einem Drittel der Intensivstationen fünf bis zehn Prozent der Belegschaft den Job aufgegeben und sind auf eine leichtere Stelle gewechselt, so eine Studie des Krankenhausinstituts. Der Fachkräftemangel auf „Intensiv“ war schon vor der Pandemie da, aber dass sich seine Verschärfung nicht hat abwenden lassen durch Vor- und Fürsorge fürs Personal, ist ein Versagen aller im Gesundheitssystem Verantwortlichen, seien es Krankenhausträger, Krankenkassen und Politiker. Laut Schätzungen aus Fachkreisen fehlen bundesweit 5000 Intensivkräfte.

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