OB Frank Nopper und Mario Laube sind sich einig: Die SSB brauchen mehr Geld von Bund und Land Foto: LICHTGUT/LICHTGUT/Leif Piechowski

Der Plan, die städtischen Mitarbeiter kostenlos fahren zu lassen, wirft viele Fragen auf. Das Stadtoberhaupt fordert Geld von Bund und Land für die SSB.

Der Stuttgarter Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) mag sich nicht an die Rollenverteilung gewöhnen, dass Bund und  Länder mit  drei Milliarden  Euro Kapitaleinsatz pro Jahr für die frohe Botschaft eines günstigen Nahverkehrstickets (für 49 Euro) zuständig seien und man die Kommunen und ihre Verkehrsunternehmen mit dem Ausbau der Infrastruktur und dem Zuwachs beim Betrieb weitgehend alleinlasse. Deshalb hat er als Aufsichtsratsvorsitzender der Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) AG und des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (VVS) die „große Sorge“ geäußert, dass der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) nicht mehr auskömmlich finanziert sei. Als Stadtoberhaupt hatte er zuvor ein kostenloses „Deutschlandticket“ für alle 19 000 Mitarbeiter seiner „Kernverwaltung“ vorgeschlagen. Er sieht demnach die Stadt finanziell in der Lage, künftig fünf Millionen Euro jährlich dafür aufzuwenden.

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