Der rechte Arm von Josef ist zerstört, der von Maria komplett abgebrochen. Foto: seb

An den Figuren fehlt jeweils eine Hand. Ob sie mutwillig abgeschlagen worden sind, steht jedoch nicht fest.

Bad Cannstatt - Wie bereits im vergangenen Jahr fielen der Sternenmarkt und der Niklasmarkt in der Fußgängerzone der Corona-Pandemie zum Opfer. Wenigstens die von den Kitas mit viel Liebe geschmückten Christbäume sorgten in der Marktstraße noch für Adventsflair. Und natürlich die Krippe beim Erbsenbrunnen. Allerdings sind seit einigen Tagen zwei Figuren beschädigt. Die rechte Hand von Josef ist kaputt, die linke Hand von Maria ist komplett abgebrochen und liegt im Laub. „Eine Schande“, sagte die ältere Leserin, als sie von dem Vorfall und einer „mutmaßlichen Freveltat“ in unserer Redaktion erzählte. Die erboste Dame vermutete, dass die Figuren von Rabauken vorsätzlich zerstört worden waren. Wie gesagt, beobachtet wurde dabei offenbar niemand. Dennoch ist es natürlich schade, wenn das Wenige, was in diesen Coronazeiten von Weihnachten übrig geblieben ist, auch noch kaputt geht – egal, ob durch eine heftige Windböe, oder durch die blinde Zerstörungswut einiger Vollidioten.