Südafrikas Präsident Ramaphosa geht gegen seine eigenen Parteikollegen vor. Foto: AP/Ben Curtis

Politiker der Regierungspartei ANC haben die Corona-Pandemie zur persönlichen Bereicherung genutzt. Präsident Ramaphosa will gegen die Korruption ankämpfen – und stößt auf erbitterten Widerstand.

Johannesburg - Johannesburg im September nach Ausbruch der Corona-Pandemie. Auf den ersten Blick ist die afrikanische Metropole zu ihrer üblichen Geschäftigkeit zurückgekehrt: Minibusse brausen voll besetzt durch die Straßenschluchten, Geschäfte und Imbissbuden haben ihre Stahlgitter hochgezogen, Straßenhändler bieten Zwiebeln oder Handy-Ladekabel an. Als Relikte aus der harten Lockdown-Zeit sind nur die von der Mehrheit der Passanten getragenen Schutzmasken übrig sowie die Sperrstunde um zehn Uhr abends – doch um diese Zeit pflegen die Johannesburger ohnehin im Bett zu sein.

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