Apple Pay ermöglicht das Bezahlen mit dem iPhone. Foto: Lino Mirgeler/dpa Foto: dpa

Apple Pay funktionierte lange nur mit Kreditkarte. Immer mehr Geldinstitute verknüpfen den Dienst nun auch mit Girokonten.

Frankfurt/Main - Das iPhone-Bezahlsystem Apple Pay war ursprünglich nur für Inhaber von Kreditkarten verfügbar, nun breitet sich auch eine Lösung für Kunden mit der hierzulande öfter genutzten Girocard aus.

Seit Donnerstag bietet die Commerzbank für sie als Umweg eine kostenlose Virtual Debit Mastercard in ihrer Banking-App an. Die Deutsche Bank und seit April auch diverse Volksbanken und Raiffeisenbanken bieten ebenfalls eine Debit Mastercard an. Die einzelnen Volksbanken und Raiffeisenbanken entscheiden individuell über ihr Angebot, es werden keine Zahlen zur Teilnahme an der Lösung genannt.

Die digitalen Karten werden zur Wallet - dem digitalen Portemonnaie auf dem iPhone - hinzugefügt. Die Beträge werden direkt auf dem Konto verbucht, wie Mastercard am Donnerstag erläuterte.

Apple hatte eine Lösung für die Girocard bereits im vergangenen Jahr angekündigt. In der Corona-Krise war der Anteil kontaktloser Zahlungen an den Ladenkassen zuletzt deutlich gestiegen.

© dpa-infocom, dpa:200625-99-558222/5

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