Die Bundesregierung will jetzt klotzen statt kleckern – auch das Verkehrsministerium von Andreas Scheuer (CSU) setzt auf zusätzliche staatliche Investitionen gegen die Corona-bedingte Flaute. Foto: imago (3), dpa/Sören Stach

Die Koalition, deren Spitzen sich an diesem Dienstag im Kanzleramt treffen, will die Wirtschaft wieder ankurbeln. Die Bandbreite an Vorschlägen dafür ist enorm – selbst die Bundeswehr könnte dabei eine Rolle spielen.

Berlin - Würde all das beschlossen, was die Parteien und Ministerien an Vorschlägen zu Papier gebracht haben, kämen gut 250 Milliarden Euro zusammen. Die Summe wurde regierungsintern vor dem wichtigen Koalitionsgipfel an diesem Dienstag errechnet. So groß wird das Konjunkturpaket nicht werden, mit dem die Spitzen von Union und SPD die ökonomische Corona-Krise überwinden helfen wollen. Am Wochenende war von rund 80 Milliarden Euro die Rede – es wäre dennoch das größte Programm zur Ankurbelung der Wirtschaft in der Geschichte der Bundesrepublik. Der bisherige Rekord liegt bei 50 Milliarden Euro, die 2009 in der Finanzkrise zum Einsatz kamen. Über die Bereiche, in denen etwas geschehen soll, sind sich die Regierungspartner bereits weitgehend einig, umstritten ist das Wie.

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