Der größte Erfolg von Giannis Athanasopoulos (hier mit Paige Tapp) als Trainer von Allianz MTV Stuttgart war der Gewinn der Meisterschale im Jahr 2019. Foto: Baumann

Der Volleyball-Bundesligist muss mitten in der Vorrunde einen neuen Trainer suchen – dabei hätte es auch eine elegantere Lösung gegeben, meint unser Redakteur Jochen Klingovsky.

Stuttgart - Schon länger war zu spüren, dass das Vertrauen der Verantwortlichen von Volleyball-Bundesligist Allianz MTV Stuttgart in ihren Trainer Giannis Athanasopoulos nicht mehr ganz so groß ist wie direkt nach dem Gewinn der Meisterschaft 2019. Die Zweifel genährt hat vor allem das nach fünf vergebenen Matchbällen verlorene Pokalfinale im Februar 2020 gegen den Dresdner SC, seit der Pleite am Donnerstag im Halbfinale gegen den SC Potsdam sind es vier Negativerlebnisse in den letzten vier Cup-Wettbewerben. Daraufhin hat Geschäftsführer Aurel Irion beschlossen, seinen Unmut nicht mehr nur intern zu äußern, sondern auch öffentlich. Wer Athanasopoulos auf diesem Weg vorwirft, nicht genügend Siegeswillen vorzuleben, wenn es zählt, der darf allerdings auch nicht überrascht sein, wenn der Trainer derart gekränkt ist, dass er hinwirft.

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