Olaf Scholz muss sich um mangelnde Zustimmung keine Sorgen machen. Foto: dpa/Annette Riedl

Die große Zustimmung auf den Parteitagen von SPD und FDP stärkt den Start der Kanzlerschaft von Olaf Scholz, kommentiert Bernhard Walker.

Stuttgart - Sage und schreibe 98,8 Prozent der SPD-Delegierten haben den rot-grün-gelben Koalitionsvertrag gebilligt. Dieser Vertrauensvorschuss einer über Jahre zerrissenen Partei ist ungewöhnlich. So viel Rückhalt hatten zum Start ihrer Kanzlerschaften weder Helmut Schmidt noch Gerhard Schröder. So klar sortiert wie die Sozialdemokraten sind auch die Liberalen, die den Vertrag am Sonntag ebenfalls billigten – auch wenn ihr Votum nicht so eindeutig ausfiel. Die Ampel kann die FDP auch deshalb blinken lassen, weil ihr traditioneller Wunschpartner CDU/CSU derzeit personell und inhaltlich gar nicht in der Lage wäre, eine Koalition zu bilden. Dazu kommt, dass sich die Liberalen der straffen Führung fügen, die Parteichef Christian Lindner mit einigen wenigen Vertrauten ins Werk gesetzt hat.

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