Der Wirkstoff Hydroxychloroquin in Malaria-Medikamenten wirkt zumindest im Reagenzglas gegen das Coronavirus. Foto: Adobe Stock/Sono Creative

Tübinger Ärzte koordinieren eine bundesweite Studie, in welcher Nutzen und Schaden von Hydroxychloroquin im Kampf gegen das Coronavirus beieinander liegen.

Tübingen - Als das Coronavirus in vielen Ländern rasend schnell um sich griff, waren in manchen Regionen die Krankenhäuser dem Ansturm der lebensgefährlich erkrankten Covid-19-Patienten kaum mehr gewachsen. In einer solchen Situation greifen viele Ärzte zu jedem Strohhalm, um das Leben ihrer Patienten zu retten. Dann werden auch Medikamente eingesetzt, von denen man sich eine Hilfe verspricht, die aber natürlich noch nicht zur Behandlung der neuartigen Lungenkrankheit zugelassen sind – nun jedoch versuchsweise eingesetzt werden. Dazu zählt auch das altbekannte Malariamittel Chloroquin sowie der damit eng verwandte Wirkstoff Hydroxychloroquin. Dieser gilt als verträglicher, zudem wirkt er im Reagenzglas besser gegen das Coronavirus als Chloroquin.

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