Das städtische Klinikum ändert die Finanzierung der Dolmetscher, um Kosten zu sparen. Foto: Joachim Zweygarth

Bisher hat das Klinikum Dolmetscher bezahlt bei wichtigen Gesprächen mit Patienten und Angehörigen, wenn diese kein Deutsch sprechen. Zum 1. April wird dies aus Kostengründen neu geregelt. Nun gibt es Kritik.

Stuttgart - Wenn ein Patient kein Deutsch spricht, kann er seine Beschwerden nur schwer mitteilen. Umgekehrt ist es wichtig für einen Arzt, dass sein Gegenüber die Diagnose oder die vorgeschlagene Behandlung versteht. „Dialog muss möglich sein, auch wenn sprachliche Barrieren vorhanden sind“, steht auf der Homepage des Klinikums Stuttgart zum eigenen Dolmetscherdienst. Bisher ist dieser in solchen Fällen hinzugezogen worden. Ehrenamtliche haben 20 Euro die Stunde vom Krankenhaus für ihre Einsätze erhalten. Doch zum 1. April ändert sich das Verfahren.

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