7.45 Uhr: Es gibt Linsen mit Spätzle: Die im Versorgungszentrum des Klinikums vorgegarten Linsen werden portioniert. Foto: Mathias Kuhn

Vom Kommissionier- und Servicezentrale des Jugendamts aus werden Mithilfe des Cook & Chill-Verfahrens täglich 7500 Kinder in den 150 städtischen Tageseinrichtungen mit gesundem Essen versorgt.

Gaisburg - Morgens um 6 Uhr, wenn die meisten Kinder noch in ihren Betten liegen, kümmern sich im Neubau in der Von-Pistorius-Straße 8 im Schlachthof-Areal Dutzende MitarbeiterInnen des Jugendamts bereits um das leibliche Wohl der Jüngsten. In der Kommissionier- und Servicezentrale Essen (KSZ’E) des Jugendamts ist Rushhour. „Mit Hilfe des Cook & Chill-Verfahrens werden täglich rund 7500 Kinder in unseren rund 150 städtischen Tageseinrichtungen mit gesundem und wohlmundendem Essen versorgt“, sagt Gerd Danner. Der erfahrene Küchenmeister und Betriebsleiter ist seit ihrer Gründung im Jahr 2004 mit viel Herzblut für die Dienststelle für die Essensversorgung verantwortlich. Die Geburtsstunde des KSZ’E schlug 2009. Die Stadt Stuttgart stellte die Speisenversorgung in ihren Kitas um. Die einstigen Stützpunktküchen, in denen das Essen frisch gekocht, in beheizbaren Thermoporten angeliefert und dann in den Kitas teilweise stundenlang warm gehalten werden musste, wurden zu Zubereitungsküchen umgebaut und das Cook & Chill-Verfahren eingeführt. „Dabei wird das Essen, kurz bevor es fertig gegart ist, schnell heruntergekühlt und erst kurz vor der Speisenausgabe in der Kita-Küche erhitzt und zu Ende gegart“, so Danner. Die Vorteile des schonenden Verfahrens liegen auf der Hand: Vitamine, Mineral- und Geschmacksstoffe bleiben erhalten, Gemüse und Fleisch bleiben knackig, das Kindermenü sieht nicht mehr „verkocht“ aus.

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