Pius XII. war während des Zweiten Weltkriegs Oberhaupt der katholischen Kirche, sein Pontifikat mit fast 20 Jahren ist eines der längsten und zugleich umstrittensten. Foto: Picture Alliance/dpa/Files

Pius XII. gilt vielen als „Hitlers Papst“, weil er zum millionenfachen Mord an den europäischen Juden geschwiegen hat. Das Vatikanische Geheimarchiv macht die Akten für diese Zeit nun zugänglich. Ein Gespräch mit dem Kirchenhistoriker Hubert Wolfüber eine Mammutaufgabe mit offenem Ausgang.

Stuttgart - Hubert Wolf, einer der renommiertesten Kirchenhistoriker, wird am 2. März mit einem fünfköpfigen Forscherteam in Rom sein. Das Vatikanische Geheimarchiv öffnet 2020 seine Pforten für Forscher.  Der 60-jährige Münsteraner Professor aus Schwaben kennt sich in den Archiven des Vatikans bestens aus, er forscht dort seit rund drei Jahrzehnten. Obwohl er nicht mit schnellen Ergebnissen rechnet, verspricht er sich Aufschluss zu brennenden Fragen. Muss die (Kirchen-)Geschichte neu geschrieben werden?

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