Meilenstein der Moderne: das Kaufhaus Schocken in Stuttgart Foto: Edition Salzgeber/Verleih

In Stuttgart wurde 1960 das Kaufhaus Schocken abgerissen – eine fatale Fehlentscheidung. Eine Doku, die jetzt in die Kinos kommt, würdigt den vergessenen jüdischen Kaufhausunternehmer.

Stuttgart - Der Abriss des Kaufhauses Schocken 1960 ist eine der größten architektonischen Fehlentscheidungen Stuttgarts in der Nachkriegszeit. Das von Erich Mendelsohn 1926 bis 1928 erbaute Gebäude mit dem dynamisch gerundeten Glastreppenhaus war ein Meilenstein des Neuen Bauens. Es gehörte zur Schocken-Warenhauskette, die die jüdischen Brüder Simon und Salman Schocken zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Zwickau gegründet hatten. In den 1950er Jahren ging der Bau in den Besitz des rheinischen Kaufhausgiganten Helmut Horten über. Der trieb Abrisspläne voran und spielte damit der Stadt in die Hände, die die Eberhardstraße autogerecht verbreitern wollte. Im Mai 1960 begann der Abbruch.

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