Kinderarmut in Deutschland: Corona hat die Schwächsten erneut zurückgeworfen. Foto: dpa/Patrick Pleul

Die Corona-Krise hat die Lage von ärmeren Familien und deren Kinder verschärft. Es ist Zeit zum Handeln, kommentiert Christoph Link.

Stuttgart - Vor dem Ausbruch der Corona-Krise hatte Deutschland zehn Jahre einen anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung. Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung ist es auch in dieser Zeit nicht gelungen, die Kinderarmut in nennenswertem Maße abzubauen – sie stagniert auf hohem Niveau. Jedes siebte Kind lebt in einer Familie mit Hartz-IV-Bezug. Das Problem ist in Großstädten massiver als auf dem Land. Corona hat die Schwächsten in der Armutskette erneut zurückgeworfen: Kinder und Jugendliche, die eben nicht über einen Laptop für den Fernunterricht verfügten, denen das kostenlose Mittagessen in der Schule fehlte und deren Eltern – als Mini-Jobber oder Teilzeitkraft – den Arbeitsplatz verloren haben. Sei es in der Gastronomie, als Reinigungskraft oder Taxifahrer.

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