Der Bolzplatz an der Festwiese. Foto: Decker (z)

Eltern machen mobil. Sie wollen dass der Platz an der Festwiese wieder für ihre Kinder saniert wird. Die CDU Mühlhausen hat einen Antrag dazu eingereicht.

Hofen - Die Familien wollen nicht länger zuschauen, dass es für ihre Kinder keine Möglichkeiten gibt, sich in der Nähe zu treffen, zu spielen und zu bewegen. Sie machen jetzt mobil: Petra Decker und Seat Spahic setzen darauf, dass der Bolzplatz an der Festwiese Hofen erneuert wird. Saphic habe Decker auf den Platz aufmerksam gemacht, sagt sie. Zunächst hatten sie sich damit abgefunden, dass der Platz nicht bespielbar ist. Doch: „Schlechte Dinge muss man immer ändern“, sagt Decker. Die beiden Kinder von Saphic sind leidenschaftliche Fußballspieler wie die drei Kinder von Decker. „Wir alle sind davon betroffen und nicht nur wir“, stellt die Mutter fest. Der Kreis derer, die sehnlichst darauf warten, dass in ihrer Nähe wieder eine Möglichkeit ist, sich gemeinsam auszutoben und zu spielen, wird größer. Auch die CDU-Bezirksbeiratsfraktion Mühlhausen hat davon gehört und hat das Anliegen der Eltern aufgenommen. Sie hat einen Antrag an Bezirksvorsteher Ralf Bohlmann für die nächste Bezirksbeiratssitzung eingereicht, in dem sie eine baldige Sanierung des Bolzplatzes fordern. Die Stadtverwaltung möge kurzfristig den Belag wieder instand setzen, damit der Platz wieder bespielbar sei, verlangen die Christdemokraten. In ihrer Begründung erklären sie: Der Bolzplatz an der Festwiese sei einer der wenigen Flächen in Hofen, wo sich Kinder spontan treffen könnten zum gemeinschaftlichen Bewegen und Spielen. Der Sportplatz der Grundschule stehe dafür nicht zur Verfügung, weil er bis zum späten Nachmittag von der Schulbetreuung genutzt werde. Der Belag sei in so einem katastrophalen Zustand, dass dort nicht verletzungsfrei gespielt werden könne. Die Antragsstellerinnen Monika Kurfeß und Daniela Raith betonen, dass es ihnen wichtig sei, dass für Kinder und Jugendliche im Stadtbezirk vernünftige Möglichkeiten zur sozialen Begegnung gegeben seien. Bezirksvorsteher Ralf Bohlmann erklärte, dass das Thema in der nächsten Sitzung im Bezirksbeirat Mühlhausen am 22. Februar auf der Tagesordnung steht.

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