Will gegenüber Rom nicht nachgeben: Gebhard Fürst, Bischof von Rottenburg-Stuttgart. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Mit selten gesehener Vehemenz lehnen die deutschen Bischöfe eine vatikanische Instruktion zu Reform der Pfarrgemeinden ab. Diese sei weltfremd, nur klerikal gedacht und benachteilige Laien.

Rottenburg/Rom - Die römische „Instruktion zur pastoralen Umkehr der Pfarrgemeinde“, gegen die jetzt so viele katholische Bischöfe in Deutschland zum Aufstand blasen, kam unangekündigt, aber nicht aus heiterem Himmel. Im Vatikan angezeigt von einigen konservativen Gruppen aus seiner Diözese, in Rom abgemahnt, hatte der Trierer Oberhirte Stephan Ackermann kürzlich seine große Pfarrei-Reform streichen müssen. All das, was die Kurienbehörden den Trierern untersagten, taucht als welt-allgemeingültiges Verbot in der neuen Instruktion auf.

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