Ziegen sollen die Gehölze auf dem Kappelberg kurz halten und damit zum Erhalt der wertvollen Steppenheide beitragen. Foto: /Peter D. Hartung (z)

Die Steppenheide auf dem Kappelberg ist schützenswert. Ziegen sollen nun Büsche und Sträucher kurz halten und die Steppe wieder zum Blühen bringen.

Fellbach - Die Entwicklung der Steppenheide am Kappelberg ist in vollem Gang. Anfang Dezember 2020 wurde die Fläche unterhalb des Panoramawegs großflächig entbuscht. Ziel war es, der Steppenheide einen weiteren Teil der steilen, südexpo-nierten Böschungen zurückzugeben. Diese „licht-, wärme- und kalkliebende Pflan-zengemeinschaft hat hier“, wie eine Steintafel bezeugt, „einen ihrer schönsten Standorte im Stuttgarter Raum“. Entstanden ist sie durch intensive Beweidung. Täglich wurde bis ins 19. Jahrhundert hinein das Vieh der umliegenden Dörfer auf die Gemeindeweiden der Anhöhen getrieben. „Wald“ in unserem heutigen Sinn gab es daher auf dem Kappelberg nicht. Wie auf alten Karten und auf Gemälden zu sehen ist, gab es auch Anfang des vergangenen Jahrhunderts auf dem Kappelberg viel weniger Wald als heute.

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