Manfred Genditzki hat stets seine Unschuld beteuert. Die Justiz hat ihm das lange nicht geglaubt. Foto: Julian Baumann/Julian Baumann

Manfred Genditzki saß als vermeintlicher Mörder mehr als 13 Jahre in Haft. Nun ist er frei. Das Urteil ist aufgehoben. Das ist auch das Verdienst eines Stuttgarter Forschers.

Die Frage kommt einem unweigerlich in den Sinn, wenn einem Syn Schmitt – dunkles Hemd, anthrazitfarbene Hose, offener Blick – in einem nüchternen Besprechungsraum im Rektoratsamt der Uni Stuttgart gegenübersitzt und er so anschaulich von seiner wissenschaftlichen Arbeit erzählt, wie es sonst wahrscheinlich nur die Maus in der gleichnamigen Sendung kann. Wenn er eher nebenbei sagt, dass er aus Weil der Stadt, der Geburtsstadt Johannes Keplers, kommt und versuche, das Erbe des Astronomen, Physikers und Mathematikers weiterzutragen. Und dass für ihn immer klar war, dass die Beschäftigung mit den Gesetzen der Physik das Naheliegendste sei, wenn man die Welt verstehen wolle.

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