Hunde sollten im Wald und auf den Feldern jetzt an die Leine genommen werden. Jede Störung kostet junge Wildtiere viel Energie. Foto: /Bernd Weissbrod

In den Wäldern und auf den Feldern herrscht wieder junges Leben. Wildtiere bringen ihren Nachwuchs zur Welt. Jäger und Naturschützer bitten deswegen, auf den Wegen zu bleiben und Hunde anzuleinen.

Rotenberg - Es ist kein Zufall, dass viele Menschen Ostern mit niedlichen Hasen und Küken verbinden. Viele Wildtiere bringen im Frühjahr ihre Jungtiere zur Welt. Zugvögel kommen zum Brüten aus den Winterquartieren zurück. In vielen Vogelnestern betteln Küken um Nahrung von den Eltern. Auch viele vierbeinigen Mütter haben bereits Nachwuchs gesetzt oder sie sind hochträchtig. Wald und Wiesen werden zur Kinderstube für Hasen, Füchse, Wildschweinen und Co. Deswegen appellieren Jäger, viele Natur- und Tierschutzverbände momentan eindringlich, dass Spaziergänger und Radfahrer auf den Wald- und Feldwegen bleiben, und Hundebesitzer ihre vierbeinigen Begleiter an die Leine nehmen sollen. „Denn jede Störung kostet den Jungtieren wertvolle Energie und kann letztendlich tödlich sein“, sagt Klaus Lachenmaier von Landesjagdverband Baden-Württemberg.

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