Volle Konzentration auf die Auftragsarbeiten: In der Schreinerei der Kinderspielstadt Ratzelbächle wird gesägt, gefeilt und gehämmert. Foto: Mathias Kuhn

Im Kinder- und Jugendhaus Café Ratz hat die Kinderspielstadt – wegen Corona in abgespeckter Version als „Ratzelbächle“ – eröffnet.

Untertürkheim - Was die Kinderspielstadt Ratzelbach betrifft, ist Carl ein alter Hase. Drei- oder viermal habe er bereits an dem tollen Ferienprojekt des Kinder- und Jugendhauses Café Ratz teilgenommen. Dieses Jahr muss er sich dennoch erst mit einigen Neuigkeiten abfinden. Normalerweise treffen sich in den ersten beiden Ferienwochen bis zu 150 Kinder auf dem Jugendhaus-Gelände, um in ihrer eigenen Kommune zu leben. „Dieses Jahr sind wegen der Coronabestimmungen nur 75 bis 80 Kinder pro Woche erlaubt“, erzählt Carl dem Pressevertreter beim Rundgang durch die Kinderspielstadt. Weniger Ratzelbach-BürgerInnen bedeutet aber auch weniger Betriebe. „Unser Tattoo-Studio, der Massagesalon, das Nagelstudio oder auch die Krankenstation müssen wegen der Abstandsregeln geschlossen bleiben“, berichtet der Stadtführer vom coronabedingten Firmensterben. Statt rund 30 Unternehmen wie in den Jahren vor der Pandemie, haben dieses Jahr nur ein Dutzend Unternehmen ihren Betrieb aufgenommen. Die Verantwortlichen haben die Kinderspielstadt Ratzelbach deshalb kurzfristig in Ratzelbächle umgetauft. „Wir wollen in der Kinderspielstadt ja das echte Wirtschafts- und Gesellschaftsleben in Kleinen erlebbar machen. Dazu gehört dann eben auch, dass einige Betriebe wegen der Coronapandemie nicht öffnen dürfen oder aufgeben müssen“, sagt ein Betreuer.

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