Beruf und Familie können im Home-Office rasch kollidieren Foto: images/Westend61/HalfPoint, via www.imago-images.de

Die Jugendämter im Land rechnen damit, dass die Spannung in den Familien steigen angesichts der andauernden Unsicherheit durch die Corona-Krise. Noch schlägt sich das nicht in Fallzahlen nieder. Ist das die Ruhe vor dem Sturm – oder hat das andere Gründe?

Heilbronn - Es ist zurzeit ruhig in der Beratungsstelle für Familie und Erziehung (BFE) in Heilbronn – zu ruhig für Petra Köllings Geschmack. „Das macht uns umso besorgter“, sagt die Leiterin des BFE. Die sonst Alarm schlagen, wenn ihnen Kinder und Jugendliche auffällig erscheinen, können das gerade nicht. Lehrer, Erzieher, Sozialarbeiter in Jugendhäusern, Schulen oder Horten: Sie alle bekommen ihre Schützlinge derzeit wegen der Corona-Pandemie nicht zu Gesicht. Kölling befürchtet, da braue sich in aller Ruhe etwas zusammen. Das BFE hat deshalb unter der Nummer 0 71 31 / 56 41 57 eine „Helpline“ für Kinder und Jugendliche eingerichtet, denen die familiäre Situation zu schaffen macht.

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