„Ich bin eine stolze Amerikanerin“, sagt Kamala Harris. Foto: dpa/John Locher

Die Demokraten gehen mit Kamala Harris als Vizekandidatin in die Wahlschlacht ums Weiße Haus – auch weil sie einstecken und austeilen kann.

Washington - Kamala Harris hat im Laufe ihrer Karriere schon öfter Premieren gefeiert. Sie war die erste Frau auf dem Chefposten der Bezirksstaatsanwaltschaft von San Francisco, die erste Justizministerin Kaliforniens, schließlich die erste Senatorin mit dunkler Haut, die den wirtschaftlich so gewichtigen Westküstenstaat im Senat in Washington vertrat. Jetzt schreibt sie ein viertes Mal Geschichte, als erste Nichtweiße, die von einer der beiden großen Parteien Amerikas für eines der beiden wichtigsten Ämter der Politik, das des Präsidenten oder des Vizepräsidenten, ins Rennen geschickt wird. Dass Joe Biden, der Widersacher Donald Trumps, sie zum „Running Mate“ kürt, kommt alles andere als überraschend. Harris gehörte von vornherein zum Favoritenkreis für die Vizepräsidentschaft. Sie gilt als kampferprobt und debattenstark, sie weiß sowohl auszuteilen als auch einzustecken – unverzichtbare Qualitäten mit Blick auf die zu erwartende Schlammschlacht ums Weiße Haus.

Das Beste aus Cannstatt und Untertürkheim.

Jetzt weiterlesen mit CZ+


Erleben Sie die unbegrenzte redaktionelle Vielfalt der digitalen Cannstatter Zeitung.

  • Zugriff auf alle CZ+ Artikel
  • Zugriff auf das CZ ePaper mit Vorabendausgabe
  • 14 Tage gratis testen – endet automatisch