Benjamin Netanjahu ist nicht länger Premier. Dagegen will er kämpfen. Foto: dpa/Ilia Yefimovich

Die Gegner von Ex-Präsident Netanjahu haben ihr Ziel erreicht. Nun droht dem Bündnis der Verfall. Ausgerechnet der abgewählte Premier könnte die Koalition seiner Gegner stärken, kommentiert Christian Gottschalk.

Stuttgart - Um zu verstehen, was da in Israel gerade vor sich gegangen ist, lohnt sich vielleicht ein kleines Gedankenexperiment. Man stelle sich einmal vor, die FDP und die Grünen, die AfD und die Linken schlössen sich hierzulande allesamt zu einer Koalition zusammen, geeint durch das alleinige Ziel: Merkel muss weg. Vorstellbar? Eher nicht. Bis vor wenigen Wochen wäre solch eine Zusammenarbeit wie nun besiegelt auch in Israel völlig unvorstellbar gewesen. Doch genau das ist jetzt passiert. Benjamin Netanjahu, der das Land zwischen 1996 und 1999 und seit 2009 durchgehend regiert hat, ist nun wieder Ex-Ministerpräsident.

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