Israels Regierungschef Bennett informiert Kanzler Olaf Scholz über seine Mission. Foto: dpa/Jesco Denzel

Israels Ministerpräsident Bennett telefoniert mit Selenskyj, trifft Putin und Scholz: Der jüdische Staat engagiert sich für eine diplomatische Lösung des Ukraine-Konflikts. Der Einsatz hat historische Gründe.

Berlin - Im Ukraine-Krieg mehren sich die diplomatischen Initiativen zur Entschärfung des Konflikts. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan telefonierte am Sonntag mit Russlands Staatschef Wladimir Putin. Dabei wiederholte Erdogan nach Angaben seines Präsidialbüros die Forderung nach einer Waffenruhe und betonte zugleich, dass die Türkei bereit sei, zu einer friedlichen Lösung beizutragen. Das Nato-Mitglied unterhält enge Beziehungen zu Russland und beteiligt sich bislang nicht an den westlichen Sanktionen. Der israelische Ministerpräsident Naftali Bennett wiederum telefonierte am Sonntag zum dritten Mal binnen 24 Stunden mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Am Samstag hatte er in Moskau ein mehrstündiges Gespräch mit Putin geführt und war dann nach Berlin weitergereist, um sich mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zu beraten.

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