Ein Geschäft stellt den Betrieb ein – kein ungewöhnlicher Vorgang in der Pandemie. Nicht in jedem Fall folgt jedoch ein Insolvenzverfahren. Foto: dpa/Martin Gerten

Trotz Corona gibt es weniger Firmeninsolvenzen. Doch Verbände warnen: Nicht nur im Gastgewerbe oder Handel drohen weiterhin Firmenaufgaben und Übernahmen.

Stuttgart - Die Statistiker des Landes sehen einen klaren Trend: Die im Frühjahr beschworene Gefahr einer Insolvenzwelle ist ausgeblieben. Vielmehr ist die Zahl der Firmenpleiten bis Mitte 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum rückläufig gewesen. Den Rückgang bewertet Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut hocherfreut: „Die jüngsten Zahlen machen Mut“, sagte die CDU-Politikerin unserer Zeitung. Sie seien ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass die Hilfsprogramme von Bund und Land sowie die temporäre Aussetzung der Insolvenzantragspflicht Wirkung gezeigt hätten. „Mit vereinten Kräften haben wir uns einer großen Insolvenzwelle entgegengestemmt.“

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