Im baden-württembergischen Boxsport wird mit harten Bandagen gekämpft. Foto: imago//Angelique Herring

Nach den Anzeigen wegen sexualisierter Gewalt im baden-württembergischen Boxen fordert eine Initiative die Ablösung des nahezu kompletten Vorstands. Präsident Uwe Hamann wehrt sich mit deutlichen Worten gegen die Kritiker.

Stuttgart - Im Boxen ist es wichtig, den Gegner auf Distanz zu halten, möglichst wenig einstecken zu müssen, die richtige Taktik zu wählen. Und im passenden Moment aus der Deckung zu kommen, um mit aller Kraft zuzuschlagen. Genau dies ist der Plan der Initiative BVBW 2.0. Die Gruppe, zu der aktuell rund 80 Personen aus mehr als 50 Vereinen gehören, hat das Ziel, den nahezu kompletten Vorstand des Boxverbandes Baden-Württemberg (BVBW) zu ersetzen. Präsident Uwe Hamann sowie zehn weitere Funktionäre wurden aufgefordert, bis zum 31. März zurückzutreten – ihnen wird vorgeworfen, sich nicht um die Aufklärung der Fälle sexualisierter Gewalt in ihrem Verband sowie den Schutz der Opfer bemüht zu haben. „Das alles ist großer Humbug“, sagt Hamann, zu dessen Organisation 112 Vereine mit rund 16 000 Mitgliedern gehören, „da geht es um alte Feindschaften und Rachegelüste. Was hier veranstaltet wird, ist hanebüchen und verbandsschädigend.“

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