Urangst der Deutschen: Geld, das nichts mehr wert ist. Foto: dpa//Jens Büttner

Die Inflationsrate ist so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Angst muss man aber nicht haben. Im Gegenteil, die Teuerung hat sogar einen willkommenen Nebeneffekt, analysiert Thorsten Knuf.

Berlin - Wenn hierzulande das Wort „Inflation“ fällt, dann beginnt in weiten Teilen des Publikums das große Zittern. Der Wertverlust des Geldes ist eine deutsche Urangst. Zwei historische Ereignisse haben sich tief ins kollektive Gedächtnis eingebrannt: die Hyperinflation des Jahres 1923, als die Menschen mit Schubkarren voller Bargeld loszogen, um ihre täglichen Einkäufe zu erledigen. Und die große Not zwischen dem Kriegsende 1945 und der Währungsreform 1948, als man auf dem Schwarzmarkt gegen Zigaretten alles bekommen konnte, in den Geschäften gegen Reichsmark aber so gut wie nichts.

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