Fifa-Boss Gianni Infantino bei seiner Rede vor der Fußball-WM in Katar Foto: AFP/GABRIEL BOUYS

Einen Tag vor Beginn der Fußball-WM in Katar liefert der Fifa-Präsident Gianni Infantino bei der Auftaktpressekonferenz eine One-Man-Show ab. Mit seinen Aussagen forciert Infantino dabei die Spaltung, meint unser Autor Carsten Muth.

Wenn es noch eines Belegs für den Irrsinn dieser Fußball-WM brauchte, der in vielerlei Hinsicht bemerkenswerte Auftritt von Fifa-Boss Gianni Infantino einen Tag vor dem Turnierstart hat ihn geliefert. 45 Minuten hatte der Weltfußballverband für die Pressekonferenz angesetzt. Aus der anvisierten Antwort-und-Frage-Veranstaltung wurde eine Infantino-Show. Der Schweizer sprengte den Rahmen, hielt einen einstündigen und recht bizarren Monolog, der vor Pathos triefte („Ich fühle mich heute als Homosexueller“) und tief blicken ließ. Eine unwürdige Inszenierung. So etwas hatten selbst erfahrene Journalisten noch nicht erlebt.

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