Die Exporte gehen zurück, das bekommt auch die Industrie im Südwesten zu spüren. Foto: dpa/Axel Heimken

Auch wenn die Aufträge der Industrie wegbrechen kann eine Flucht in die Dienstleistungen keine Lösung sein, meint Ulrich Schreyer

Stuttgart - Die Industrie im Südwesten leidet besonders unter der Coronakrise. Die Bestellungen nehmen rapide ab, die Exporte gehen zurück, die Auslastung der Kapazitäten hat einen historischen Tiefstand erreicht. Besonders betroffen ist der Fahrzeugbau mitsamt seinen Zulieferern. Und dies liegt nicht allein an der Pandemie. Schon vor deren Ausbruch hatte die Branche mit Problemen zu kämpfen. Etwa wegen des Trends weg von Verbrennungsmotoren hin zu Elek­troantrieben. In Zeiten, als es noch besser lief, hat man diesen Trend nicht ernst genug genommen, manche sagen auch: verschlafen. Das rächt sich jetzt, weil weltweit weniger Autos verkauft werden. Die Konzerne müssen sparen, wollen sie die notwendigen Mittel für den Wandel in der Branche aufbringen. Und es werden – nicht nur in der Autoindustrie – weitere Stellen abgebaut werden.

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