Joe Biden hat den Amtseid vor dem Kapitol in Washington geleistet, seine Ehefrau Jill Biden hält die Familienbibel aus dem Jahr 1893. Foto: imago//E. Schaff

Mit dem Amtsantritt des neuen Präsidenten endet die von Skandalen geprägte Regierungszeit von Donald Trump. Joe Biden hat eine klare Botschaft, und auch Trump verabschiedet sich nicht ohne eine Ankündigung. Die wichtigsten Momente der Inauguration in Washington.

Washington - Es ist die Schweigeminute. Es ist Joe Bidens Aufruf, der Toten der Pandemie zu gedenken, der wohl am kontrastreichsten den Unterschied zu seinem Vorgänger symbolisiert. Mit gesenktem Haupt steht der neue Präsident im kräftigen, kalten Wind, der über den Parlamentshügel weht. Alle dort Versammelten tun es ihm nach. Die Geste allein macht schon deutlich, was sich ändert, nachdem Donald Trump, der Schönredner der Pandemie, der die Gefahr meistens herunterspielte oder andere für eigene Versäumnisse verantwortlich machte, das Weiße Haus verlassen hat. Mit ihm, signalisiert der weißhaarige Mann auf der Tribüne, kehrt die Empathie zurück in die Machtzentrale. Die Ernsthaftigkeit. Das Gegenteil burschikosen Schlendrians.

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