In Großbritannien ist der britisch-schwedische Impfstoff bereits im Einsatz. Foto: Oli Carff/AFP

Nach den Präparaten von Biontech/Pfizer und Moderna könnte Ende des Monats auch der Impfstoff des schwedisch-britischen Konzerns Astra-Zeneca in der EU zugelassen werden. Doch wie gut wirkt er?

Stuttgart - Im Gegensatz zu den mRNA-Impfstoffen von Biontech/Pfizer, Moderna oder Curevac handelt es sich bei dem Präparat namens AZD1222 um einen Vektorimpfstoff. Dabei wird ein nicht mehr vermehrungsfähiges Erkältungsvirus von Schimpansen als Gen-Taxi genutzt, um den Bauplan für das sogenannte Spike-Protein des Coronavirus in menschliche Zellen zu transportieren. Diese produzieren dann selbst Virusproteine, die dem Immunsystem eine Corona-Infektion vorgaukeln. Es reagiert darauf mit der Bildung von Antikörpern und Abwehrzellen, die eine tatsächliche Infektion verhindern oder das Virus zumindest so weit in Schach halten sollen, dass keine schweren Krankheitsverläufe auftreten.

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