Das Porsche-Werk in Leipzig ist von der IG Metall im Streit über die Arbeitszeiten schon viermal mit Ganztagesstreiks außer Gefecht gesetzt worden. Foto: IG Metall

Die IG Metall macht in der entscheidenden Phase des Arbeitszeitkonflikts immer mehr Druck auf die Arbeitgeber in Berlin-Brandenburg und Sachsen – damit auch auf die Westkonzerne. Die Auseinandersetzung greift auf Baden-Württemberg über.

Potsdam/Stuttgart - Der Tarifkonflikt zur Angleichung der 38-Stunden-Woche im Osten an die 35 Stunden im Westen wird immer mehr zu einem Kampf der IG Metall gegen die Automobilhersteller. Dort sieht sie wegen ihres hohen Organisationsgrades den stärksten Hebel, um Bewegung in die festgefahrene Lage zu bringen. Das Leipziger Porsche-Werk ist bis Freitagmorgen schon zum vierten Mal 24 Stunden lang bestreikt worden – am Nachmittag wurden 5500 Beschäftigte von BMW in Leipzig zum vierten Ganztagesstreik aufgerufen. Auch bei Mercedes in Ludwigsfelde standen die Bänder still.

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