Roman Zitzelsberger hält Verhandlungen unter Corona-Bedingungen für gut möglich. Foto: Leif Piechowski/Leif Piechowski

Die IG Metall in Baden-Württemberg will in der Tarifrunde Anfang 2021 ein „Zukunftspaket“ im Umfang von vier Prozent fordern. Die Arbeitgeber vermissen einen realistischen Blick der Gewerkschaft auf die ernste Wirtschaftslage.

Stuttgart - Da kann die Welt der Wirtschaft noch so sehr durchgeschüttelt werden – die IG Metall verfolgt ihr gewohntes Prozedere, um eine Lohnforderung für die Tarifrunde 2021 festzulegen. Am Dienstag hat die Große Tarifkommission in Baden-Württemberg ein Volumen von vier Prozent beschlossen. Damit sollen entweder Entgeltzuwächse finanziert werden oder Modelle der Arbeitszeitabsenkung wie eine Vier-Tage-Woche mit Teilentgeltausgleich, die wiederum größere Entlassungen verhindern sollen.

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