Das Museum M+ liegt direkt an Hongkongs Victoria-Hafen. Foto: imago images//Martin Chan

Auf Druck Chinas lässt Hongkong Kritiker verhaften und Bibliotheken säubern. Kann kritische Kunst in einem solchen politischen Umfeld gedeihen?

Peking - Am vergangenen Freitag wurde das Museum M+ in Hongkong eröffnet. Nach der kühnen Vision seiner Leitung soll es zur führenden Kulturinstitution Ostasiens avancieren. Die Startvoraussetzungen für das Megamuseum waren zunächst exzellent: Die Architektur vom Schweizer Architektenbüro Herzog & de Meuron ist grandios, der Blick auf die Skyline Hongkongs atemraubend. Mit 68 000 Quadratmeter Ausstellungsfläche ist das M+ etwas größer als das altehrwürdige MoMA in New York. Und die Standortwahl schien vor wenigen Jahren mehr als einleuchtend: Die einst britische Kronkolonie ist der wichtigste Hub für Kunstsammler in Asien.

Angebot wählen
und weiterlesen

Unsere Abo-Empfehlung:

Probeabo Basis
0,00 €
Alle Artikel lesen.
  • 4 Wochen kostenlos
  • Danach nur 6,99 € mtl.*
  • Jederzeit kündbar
*Monatspreis nach 12 Monaten: 9,99 €
Jetzt kostenlos testen
Jahresabo Basis
69,00 €*
Alle Artikel lesen.
  • Ein Jahr zum Vorteilspreis
  • Danach jederzeit kündbar
*Monatspreis nach 12 Monaten: 9,99 €
Jetzt bestellen

Oder finden Sie hier das passende Abo: