Erst mal wird es billig – und dann wieder teurer: Der ÖPNV leidet unter hohen Energiekosten. Foto: imago/Aviation-Stock//Markus Mainka

In Baden-Württemberg rechnen die Verkehrsverbünde spätestens zum Januar 2023 mit Preissteigerungen im ÖPNV. Das 9-Euro-Ticket sei ein „Strohfeuer“, sagt ein Experte.

Nach einer dreimonatigen Phase eines preisgünstigen Angebots des ÖPNV mit dem 9-Euro-Ticket wird das Pendel wieder in Richtung höhere Preise umschwenken. Das ist die Ansicht verschiedener Verkehrsexperten. „Wir werden in vielen Verkehrsverbünden Preiserhöhungen bei den Tickets voraussichtlich zum 1. Januar 2023 sehen“, sagte Ulrich Weber, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Landesgruppe Baden-Württemberg, unserer Zeitung. Da das 9-Euro-Ticket nur die bestehenden Tarife für drei Monate senke, aber keine Kompensation für die stark gestiegenen Energie- und Personalausgaben oder auch die Baukosten abdecke, gebe es nur drei Möglichkeiten, wie die Kosten aufgefangen werden könnten, sagte Weber: über höhere Ticketpreise oder eine Kürzung des Angebots.

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