Die Zahl der Todesopfer nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz liegt laut Polizei weiterhin bei 134. Foto: dpa/Thomas Frey

Mit Blick auf die Hochwasserkatastrophe im Ahrtal hat die Polizei vor Falschmeldungen gewarnt. Die Beamten rufen dazu auf, sich nicht „am unreflektierten Verbreiten von Meldungen im Internet“ zu beteiligen.

Bad Neuenahr-Ahrweiler - „Aktuell wird in sozialen Medien über angeblich 600 Kinderleichen berichtet“, sagte Florian Stadtfeld vom Polizeipräsidium Koblenz am Donnerstag in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Gegen solche Fake News wolle er sich stellen. Er rief dazu auf, ausschließlich seriösen Quellen zu vertrauen und sich nicht „am unreflektierten Verbreiten von Meldungen im Internet“ zu beteiligen.

Die Zahl der Todesopfer nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz liege weiterhin bei 134, berichtete er. Davon seien bislang 80 identifiziert. Die Zahl der Vermissten sei auf 69 gesunken. Die Zahl der Verletzten nach dem Starkregen vom 14. Juli und den dadurch ausgelösten Sturzfluten gab Stadtfeld mit 766 an.

Entlang der Ufer im Ahrtal komme es nach der Flut derzeit immer wieder zu Munitionsfunden aus dem Zweiten Weltkrieg, die freigespült würden. In solch einem Fall solle man sofort die Polizei informieren, sagte

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