Ein olympischer Moment für jeden Rückblick: Essa Mutaz Barshim und Gianmarco Tamberi nach der Entscheidung zu Doppelgold. Foto: imago images/ZUMA Wire/Mickael Chavet

Solch tolle Bilder werden nach den Olympischen Spielen in Erinnerung bleiben. Beim Hochsprung liegen Essa Mutaz Barshim und Gianmarco Tamberi gleichauf, als es zu einem Novum kommt.

Tokio - Wenn sich Konkurrenten halb lachend, halb weinend in den Armen liegen, muss sich etwas besonderes abgespielt haben. So geschehen bei Hochsprung-Finale der Olympischen Spiele am Sonntag.

Essa Mutaz Barshim aus Katar und der Italiener Gianmarco Tamberi schafften beide die 2,37 Meter und hatten die gleiche Anzahl an Fehlversuchen. Normalerweise kommt es in einem solchen Fall zu einem Stechen um die Goldmedaille. Beide baten aber die Kampfrichter, das Ergebnis so stehen zu lassen und sich damit den Olympiasieg zu teilen. Das gab es im Hochsprung noch nie. Als die Verantwortlichen ihr Okay gaben, brachen vor allem bei dem Italiener alle Dämme.

Auch beim anschließenden Interview zeigten sich die beiden Sportler noch überwältigt. Dabei schaute auch noch der neue Olympiasieger über die 100 Meter vorbei. Lamont Marcell Jacobs machte den italienischen Gala-Abend perfekt:

Die geteilte Goldmedaille von Essa Mutaz Barshim und Gianmarco Tamberi: Für viele Fans dürfte das einer der Momente der Spiele in Tokio bleiben.

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