In der Zeit des Lockdowns im Frühjahr wurde bundesweit der Krankenhausbetrieb stark runtergefahren, um Intensivbetten für die Versorgung von Covid-19-Patienten frei zu halten. Foto: freebird7977 - stock.adobe.com

Herznotfälle sollten auch in Pandemiezeiten schnell und gut behandelt werden. Dass dies nicht immer so ist, zeigt ein Patientenbeispiel. Wie lassen sich solche Fälle verhindern? Experten geben Rat.

Frankfurt/Main - Als die Schmerzen im Oberbauch nicht weniger wurden und sich dazu eine unerklärliche Übelkeit gesellte, war Wilhelm R. alarmiert. Schon vor einem Jahr war es ihm ähnlich ergangen, kurz darauf erlitt er einen Herzinfarkt. „Wir hatten Sorge, dass ein zweiter Infarkt droht – und riefen gleich den Notarzt“, sagt die Tochter. Der Vater wurde abgeholt – doch gut versorgt fühlte sich der Senior in der Klinik im Schwarzwald nicht: „Weil man erst auf das Corona-Testergebnis warten wollte, wurde bei meinem Vater nicht wirklich nach den Ursachen seiner gesundheitlichen Probleme geforscht“, sagt die Tochter.

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