Great Orange Fire bei ihrem Auftritt bei den baden-württembergischen Titelkämpfen. Foto: Stuttgart Silver Arrows - Stuttgart Silver Arrows

Cheerleading Team der Stuttgart Silver Arrows landet bei den baden-württembergischen Titelkämpfen auf dem vierten Platz.

UlmDie 14 Damen von Great Orange Fire, dem Senior Cheerleader Squad der Stuttgart Silver Arrows, hatten sich wie immer in harter Arbeit und intensivem Training auf den Höhepunkt, die baden-württembergische Meisterschaft in Ulm, vorbereitet. Die Wochen vor der Meisterschaft sind hart. Immer wieder werden Wochenenden genutzt, um in intensiven Trainingseinheiten die Routine, also das Programm für die Meisterschaft auf die Beine, zu stellen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes – auf die Beine von 14 Cheerleadern. Die Damen von Great Orange Fire zeigen dabei den gleichen Ehrgeiz wie alle anderen Sportmannschaften, die genau eine Chance haben, sich zu beweisen.

In der Kategorie Senior Allgirl Cheer starteten insgesamt acht Teams und am Abend des langen Tages in der Kuhberghalle in Ulm stand das Ergebnis dann fest: Mit 152 Punkten belegte Great Orange Fire den 4. Platz. Nun kann man entweder sagen: Knapp am Treppchen vorbei, oder Platzierung vom Vorjahr verteidigt. Die Trainerinnen von Great Orange Fire sind sich jedoch einig: Erfolgreich verteidigt, mit einer deutlich höheren Gesamtpunktzahl als im Vorjahr.„Die Teams in unserer Kategorie haben alle ein sehr hohes Niveau, da muss letztendlich in den 2,30 Minuten auf der Matte alles stimmen, die Jury schaut genau hin“, so Angela Edwards, Trainerin der GOF-Cheerleader. „Jeder Wackler, jede unsaubere Landung, jede Kleinigkeit, die für die meisten Betrachter kaum zu erkennen ist, schlägt sich in den Punkten bei der Bewertung nieder“, ergänzt Angela Schabel, Trainerin der GOF-Cheerleader.

Osterhasen vom Präsidenten

Letztendlich betrug der Abstand auf den 3. Platz nur 0,5 Punkte. Das klingt nicht viel, aber im Cheerleading entscheidet eben schon ein Bruchteil eines Punktes über eine bessere Platzierung, hier sogar um einen Platz auf dem Treppchen.

„In der Schlussphase der Vorbereitung lief nicht alles genau nach Plan, weshalb wir kurzfristig personelle Veränderungen im Team vornehmen mussten“, erklärt Edwards. Aber die beiden Trainerinnen sind sich einig: „Die Cheerleader haben das Beste aus der Situation gemacht, haben als ein Team zusammengehalten und gekämpft, sind an ihr Limit gegangen und haben letztendlich eine tolle Performance dargeboten! Wir sind stolz auf unser Team! Niemand muss enttäuscht sein und das sind die Damen von Great Orange Fire auch nicht“.

Vom Präsidenten gab es Osterhasen für das Team. „Für mich sah das alles super aus“, lobte denn auch Präsident Jürgen Doh. Besonders fand er aber auch die Stimmung auf der Tribüne. „Unsere Jungs haben da mächtig Stimmung gemacht.“ Die Footballer zeigten sich als größte Sportler-Gruppe der Nicht-Cheerleader in der Halle und skandierten immer wieder für ihre Cheerleader. „Unsere Fans sind die Besten“, freute sich auch Edwards über die lautstarke Unterstützung. Und Präsident Jürgen Doh versprach, zur nächsten Meisterschaft noch mehr Jungs zur Mitfahrt zu motivieren. „Vielleicht buchen wir dann auch mal einen Fanbus“, macht sich Doh schon seine Gedanken.

Klaus Krauthan

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