Uwe Hardt, Caritasdirektor, Vorstand vom Caritasverband für Stuttgart e.V. eröffnete dim Palmengarten das Haus nach der Sanierung. Foto: Katharina Meier (z) - Katharina Meier (z)

Das Seniorenheim St. Monika ist ein Jahr lang umgebaut worden. Jetzt wurde es wieder eröffnet, in der Palmenhalle, die für das Haus eine Besonderheit ist.

NeugereutDas Seniorenheim St. Monika wurde nun nach einem Jahr Umbau in neuem Glanz wiedereröffnet. „Mit seinen vielfältigen Dienstleistungen und Betreuungsangeboten, der Palmenhalle und der weitläufigen Dachterrasse mit der schönen Aussicht über Stuttgart, ist das Haus St. Monika eine ganz besondere Einrichtung des Caritasverbands“, weiß Katharina Meier vom Caritasverband.

Zu dem Umbau kam es wegen der neuen Landesheimbauverordnung. Deshalb mussten grundlegende Anpassungsarbeiten in dem Neugereuter Pflegeheim vorgenommen werden. Zudem musste das Haus an die aktuellsten brandschutzrechtlichen Erfordernisse angepasst werden. „Die Landesheimbauverordnung schreibt vor, dass es im Haus keine Doppelzimmer mehr geben darf. Zudem wurden im Rahmen der Verordnung Wohngruppen und Gemeinschaftsküchen eingerichtet“, berichtet Meier.

Alle Räume und Bereiche des Hauses mussten deshalb brandschutztechnisch ertüchtigt werden, sodass eine flächendeckende Überwachung mit direkter Aufschaltung auf die Feuerwehr ermöglicht wurde. Daher haben letztes Jahr im September die großflächigen Umbau- und Renovierungsarbeiten begonnen. Sie sind Stand heute fast, aber noch nicht ganz abgeschlossen. „Es freut uns, dass sich die kompletten Maßnahmen voraussichtlich im Rahmen des eingeplanten Budgets bewegen“, erklärte Uwe Hardt, Vorstand des Caritasverbandes für Stuttgart e.V. Er dankte den Bewohnern, dass sie über ein Jahr hinweg die Beeinträchtigungen durch die Arbeiten am Haus mitgetragen und durchgehalten haben. Stephan Struck, Hausleiter von St. Monika, betonte, dass die Bewohnerinnen und Bewohner nun von einem deutlich besseren Brandschutz profitieren: „Das Haus ist viel schöner, heller und offener. Auch die Bewohnerbalkone und die Markisen an den Balkonen wurden saniert. Aufgrund der Landesheimbauverordnung haben alle Wohnbereiche eigene Küchen bekommen, damit die Bewohner selbst kochen können. Das Haus St. Monika im Herzen von Neugereut kann auch in Zukunft in Betrieb bleiben.“ Auch für Kultureinrichtungen wie das Neugereuter Theäterle, welches seit vielen Jahren im Haus St. Monika seine Spielstätte hat, ist die die Einrichtung von Bedeutung. In der Begegnungsstätte des Hauses St. Monika gibt es zudem regelmäßig kulturelle Angebote, darunter auch Konzerte. Zu den weiteren Einrichtungen, wie auch den Schulen pflegt die Einrichtung ebenfalls enge Kontakte, etwa auch zur Jörg-Ratgeb-Schule.

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